Stadtverbandsversammlung des Stadtverbandes Düsseldorf und vlbs-Sommerfest mit Stadtverbänden an der Rheinschiene

Das war ein schönes Fest, so die Feststellung des jüngsten Gastes zum vlbs-Sommerfest

Die Stadtverbandsvorsitzende Bettina Gude begrüßte die an diesem heißen Sommertag erschienenen vlbs-Mitglieder zur Stadtverbandsversammlung und skizzierte kurz die aktuellen schul- und bildungspolitischen Themen, die die Kollegien in diesen Tagen bewegen. Sei es das Eckpunktepapier zur Stärkung der Schulleitungen in Nordrhein-Westfalen, hier insbesondere Seite 4. Dort ist nachzulesen, dass diese angedachten Änderungen in der Allgemeinen Dienstordnung (ADO) zu verankern sind. Die Verbände hätten bis zu dem Donnerstag, 18. Juni 2026 jedoch noch keine Einladung zu einem Gespräch erhalten, um ihre konstruktiven Impulse einbringen zu können.

Der geplante Entwurf „Gesetz zur Vermeidung von Diskriminierung in Nordrhein-Westfalen (Landesantidiskriminierungsgesetz Nordrhein-Westfalen – LADG NRW)“ stelle die Landesbeschäftigten und somit auch uns Lehrerinnen und Lehrer unter einen Generalverdacht, den Artikel 3 des Grundgesetzes im schulischen Handeln nicht ausreichend zu berücksichtigen. Um diesen Verdacht vorzubeugen, gehe dies mit einer nicht unerheblichen und unverhältnismäßigen Darlegungs- und Dokumentationspflicht einher. Die im Detail aufgeführten Argumente sind der Stellungnahme des Dachverband DBB NRW entnehmen.

Die Stadtverbandsvorsitzende Bettina Gude hob auch hervor, dass das Ministerium für Schule und Bildung nach 13 Jahren nun endlich die Handreichung „Der Lehrerrat“ an die rechtlichen Änderungen und insbesondere an die zusätzlichen personalvertretungsrechtlichen Aufgaben angepasst habe.

Um die Kolleginnen und Kollegen fundiert mit dem Thema Mehrarbeit und Flexibilisierung und deren Regelungen vertraut zu machen, war Dorothee Hartmann als Referentin eingeladen. Selbst die Stellwerkstörung zwischen Köln und Düsseldorf an diesem Tag konnte nicht verhindern, dass sie rechtzeitig allen interessierten Mitgliedern im angenehm gekühlten Vortragssaal des Heinrich-Hertz-Berufskollegs Düsseldorf eintraf und den interessierten Mitgliedern das Thema fundiert und präzise näherbrachte. Die Einführung einer sogenannten „Bagatellgrenze“ für teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte stellte sie ausführlich dar und verwies darauf, dass diese auch in den FAQ des MSB nachzulesen sind. Die FAQs können bei den Schulleitungen erfragt werden. Im Vortrag ging Dorothee Hartmann zudem auf den Entwurf für das Gesetz zur Modernisierung des öffentlichen Dienstes in NRW ein. Sie erläuterte, dass darin ein Lebensarbeitskonto für den öffentlichen Dienst vorgesehen ist, stellte aber zugleich klar, dass es im Schuldienst kein Jahresarbeitszeitkonto gibt – auch dann nicht, wenn an einzelnen Berufskollegs in der Praxis anders verfahren wird.

Am Ende ihres Vortrages betonte Dorothee Hartmann, Mitglied im vlbs-Ausschuss Dienst- und Tarifrecht, dass der strukturelle Lehrkräftemangel seit Jahren durch unbezahlte Mehrarbeit aufgefangen wird. Daher sei es ein Ausdruck falscher Bescheidenheit, auf die zustehende Vergütung zu verzichten. Am besten lassen sich unsere Rechte durchsetzen, wenn sich möglichst viele Kolleginnen und Kollegen im vlbs engagieren, mitdenken, mitreden und mitwirken.

Nach so vielem fachlichen Input konnten sich die vlbs-Mitglieder, die nicht nur aus Köln, sondern auch aus Neuss und Krefeld angereist waren, bei einem köstlichen Büfett stärken. Dank der vielen helfenden Hände im Vorfeld war eine einladende Atmosphäre geschaffen, die zum Austausch unter den Anwesenden einlud. Der Geschäftsführer des vlbs-Landesverbandes Dr. Markus Soeding ließ es sich nicht nehmen, für ein kurzes Zeitfenster mit den vlbs-Mitgliedern ins Gespräch zu kommen. Wer Informationen für seine Finanzen benötigte, hatte die Gelegenheit sich persönlich mit dem Landesdirektor Nordrhein-Westfalen der BB Bank Stephan Teschner persönlich auszutauschen. Die BB Bank ist nicht nur die Hausbank unseres Landesverbands, sondern auch seit einigen Monaten unser Kooperationspartner.

Nach so vielem fachlichen Input konnten sich die vlbs-Mitglieder, die nicht nur aus Köln, sondern auch aus Neuss und Krefeld angereist waren, bei einem köstlichen Büfett stärken. Dank der vielen helfenden Hände im Vorfeld war eine einladende Atmosphäre geschaffen, die zum Austausch unter den Anwesenden einlud. Der Geschäftsführer des vlbs-Landesverbandes Dr. Markus Soeding ließ es sich nicht nehmen, für ein kurzes Zeitfenster mit den vlbs-Mitgliedern ins Gespräch zu kommen. Wer Informationen für seine Finanzen benötigte, hatte die Gelegenheit sich persönlich mit dem Landesdirektor Nordrhein-Westfalen der BB Bank Stephan Teschner persönlich auszutauschen. Die BB Bank ist nicht nur die Hausbank unseres Landesverbands, sondern auch seit einigen Monaten unser Kooperationspartner.

Dank sei auch dem Schulleiter Michael Suermann von hier aus nochmals ausgesprochen, der es kurzfristig ermöglichte, das Sommerfest am Heinrich-Hertz-Berufskolleg ausrichten zu können.

Euer Stadtverbandsvorstand Düsseldorf